top of page

Nesselkönigschießen

Entstehung:

Die Entstehung dieses etwas merkwürdigen Titels beginnt im Jahr des 100-jährigen Jubiläums 1960. Zum Ende der Feierlichkeiten kamen die Vorstandsmitglieder zu dem Entschluss, dass sie sich selbst noch etwas gönnen sollten. Eine kleine, interne Nachfeier sozusagen. Schließlich hatten sie alles vorbereitet, selber aber kaum etwas davon gehabt. Gesagt, getan. Auf dem Hof Eilmann wurde eine Vogelstange eingegraben, und mit allem, was man bekommen konnte, auf einen provisorischen Vogel geworfen. Der erste so ermittelte Sieger, Bernhard Schriever, wurde dann auf einer Schubkarre durch die Bauerschaft geschoben und fiel dabei in einen Brennnesselhaufen. Damit war er der erste „Nesselkönig“ des Vereins.

Noch bis 1994 wurde der Nesselkönig zum Abschluss offiziell-inoffiziell am späten Montagnachmittag ausgeschossen, ein Jahr später dann wurde er zum festen Bestandteil der Festfolge und wird seitdem am Donnerstag vor dem Schützenfest ermittelt und gefeiert. Erster Nesselkönig am „Donnerstagstermin“ wurde Norbert Frye-Welp.

Lediglich aus dem Jahr 1962 ist nicht mehr überliefert, wer Nesselkönig wurde. Auch fehlen zu vielen Königen entsprechende Fotos. Da wir stets bemüht sind, die bewegende Geschichte des Schützenvereins „Gemütlichkeit“ zu dokumentieren und zu vervollständigen und wenn jemand Informationen weiß, die uns nicht bekannt sind, würden wir uns über Ihre Mithilfe sehr freuen!

Im Jahr 2015 gab es anlässlich des 55-jährigen Jubiläums zum ersten Mal ein Kaiserschießen! Das dieses rein als 'Just for Fun' anzusehen war, steht außer Frage. Und doch ist es uns wichtig, dem Nesselkönigschießen die Ehre zu erweisen, die dieser festen Größe in unserem Vereinsleben gebührt. Verdienter Nesselkaiser wurde übrigends Offizier Ralf Krevert!

Liste aller Nesselkönige seit 1960

Jahr
Name
2012
Julian Berner
2011
Dirk Hölscher
2010
Stefan Hünteler
2009
Matthias Gorke
2008
Alois Schwaf
2007
Raphael Humberg
2006
Kai Sosna
2005
Tobias Jäger
2004
Sascha Fliß
2003
Walter Wortmann
2002
Walter Till
2001
Bernard Fliß
bottom of page